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Schokolade statt Eisenmangel

Der Mangel an Eisen - weltweit verbreitet und trotzdem unterschätzt.

Eisen ist als essentielles Spurenelement an vielen lebenswichtigen Prozessen des menschlichen Körpers beteiligt, insbesondere an der Blutbildung. Damit diese Prozesse im täglichen Ablauf funktionieren, muss eine gewisse Menge an Eisen im Körper vorhanden sein.

Eisenmangel ist weltweit verbreitet und eine der häufigsten Mangelerkrankungen. Für viele Menschen ist Eisenmangel nach wie vor ein ungelöstes Problem: Geschätzt sind etwa 25% der Weltbevölkerung davon betroffen.

Ein Eisenmangel entwickelt sich Stufenweise. Zunächst greift der Körper auf seine eigenen Eisenspeicher zurück. Sind die Speicher erschöpft, kommt es zu einer Beeinträchtigung der Blutbildung. Diese Beeinträchtigung zeigt sich in typischen Eisenmangel-Symptomen und in einem zu niedrigen Hämoglobinwert, der unter dem alters- und geschlechtsspezifischen Normwert liegt.

Risikogruppen für Eisenmangel:
- Frauen aufgrund der Menstruation
- Schwangere
- Säuglinge, Kinder und Jugendliche
- Ältere Personen
- Sportler
- Blutspender

Funktionen des Eisens

Eisen gehört zu den Mineralstoffen. Da es im Körper, ähnlich wie Zink, Selen etc. in Spuren vorkommt, spricht man auch von einem Spurenelement. Der menschliche Organismus ist auf die regelmäßige Zufuhr von Spurenelementen über die Nahrung angewiesen.

Eisen ist dabei der Schlüssel für einen leistungsfähigen Körper, denn es ist Bestandteil vieler wichtiger Funktionseinheiten, vor allem des Hämoglobins. Dieses gibt den roten Blutkörperchen ihre Farbe und transportiert den eingeatmeten Sauerstoff der Lunge über den Blutkreislauf in alle Körperzellen. Außerdem ist Eisen an unterschiedlichen Stoffwechselfunktionen beteiligt.

  • Eisen macht uns antriebsstark und leistungsfähig
  • fördert die Konzentration
  • hält Haut, Haar und Nägel gesund
  • stärkt die Abwehrkräfte


Fehlt dagegen Eisen im Körper, kommt es zu einem Eisenmangel mit körperlichen und geistigen Leistungseinbußen.


Ein Arztbesuch bringt zwar oft Klarheit in die grundlegende Problematik, hilft aber selten das Problem dauerhaft in den Griff zu bekommen. Die in der Apotheke erhältlichen Eisenpräparate sind oft zu hoch konzentriert und müssen meist, bedingt durch starke Magenreizungen, frühzeitig wieder abgesetzt werden.

Was tun gegen Eisenmangel?

In jedem Fall sollte bei einem ausgeprägten Eisenmangel eine ärztliche Behandlung stattfinden, damit es aber gar nicht erst soweit kommt, hier ein paar Lebensmittel-Tipps für Euch, um dem ganzen Vorzubeugen.

Die beste Methode, um gesund und fit zu bleiben ist, dem Körper die notwendigen Stoffe regelmäßig über die Nahrung zuzuführen. Es gibt zahlreiche Lebensmittel die große Mengen an Eisen aufweisen. Laut den Referenzmengen für die tägliche Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen werden in Deutschland 14,4 mg Eisen pro Tag empfohlen. Schauen wir uns nun mal ein paar Lebensmittel an, welche das meiste Eisen enthalten:

  • 7,5 mg - 100g Linsen
  • 6,9 mg - 100g Hirse
  • 6,1 mg - 100g Weiße Bohnen
  • 4,8 mg - 100g Kürbiskerne
  • 4,3 mg - 100g Dattel Schokolade
  • 3,1 mg - 100g Sojabohnen
  • 1,8 mg - 100g Nüsse


Weitere pflanzliche eisenhaltige Lebensmittel sind: Hülsenfrüchte (1,3mg), Orangen (0,2mg), Spinat (2,7mg). Fleisch hingegen enthält nur ca. 2,2 mg Eisen, was im Vergleich zur Schokolade gerade mal die Hälfte ist. 100g Dattel Schokolade deckt somit den Tagesbedarf zu 30% ab. Ich verzichte gerne auf Eisenpräparate, wenn ich stattdessen Schokolade essen darf.


Das Ganze ist natürlich nicht aus der Luft gegriffen und wurde durch zertifizierte Labore nachgewiesen. In diesem Sinne wünsche ich dir viel Vergnügen bei deiner nächsten Tafel Schokolade und hoffe, dass du dein Eisenlevel natürlich steigern kannst, und so die Energie nutzen kannst, die in dir steckt!

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